Ist der Hund zu dick?

Immer wieder klagen Hundehalter darüber, dass ihr Vierbeiner zu dick ist, sie aber nicht wissen, wie sie dafür sorgen können, dass ihr Liebling die überschüssigen Pfunde wieder los wird.

Diät für den Hund?

Wir meinen, dass man deshalb keinen Hund einer Diät aussetzen sollte. Das mag notwendig sein, wenn das Übergewicht des Hundes so bedenklich ist, dass er tierärztlich begleitet abnehmen muss. Wenn es um Übergewicht durch zu viel Futter und zu wenig Bewegung geht, muss der Mensch umdenken und andere Routinen beim Füttern einführen. Dann nimmt der Hund in vernünftiger Zeit so ab, dass er sein Idealgewicht schnell erreicht und dies auch gehalten wird.

Fixum und Provision

Bei unseren Hunden sind wir überzeugt, dass sie gerne arbeiten, wenn sie dafür auch belohnt werden. Unseren Vierbeinern geht es da nicht anders als uns. Entsprechend sollte man eine gewisse Grundversorgung des Hundes als „Grundgehalt“ ansehen: Genug, um ihn konzentriert und aufmerksam zu halten, aber nicht ausreichend, um ihn satt zu machen. Ein Hund kann sowieso nie wirklich „satt“ sein.

Das Futter, das er nun braucht, um sein Gewicht zu halten, bekommt er über den Tag: Beim Spaziergang, wenn er toll bei Fuß geht, im Wald, wenn er sofort zurückkommt nach einem Pfiff, zu Hause, wenn er ein neues Kunststück gelernt hat. Das sind die „Provisionen“, die Belohnungen, die zwar abhängig sind davon, dass der Hund ein gutes Benehmen an den Tag legt. Aber wie viel er bekommt, wird auch dadurch gesteuert, was dem Hund abverlangt wird. Es ist auch nicht vorgesehen, dass er bei jedem Mal „Pfotegeben“ eine Belohnung kassiert.

Vom Ablauf her sollte man zunächst mit einem Hundeexperten besprechen, wie viel Futter der Hund pro Tag braucht. Diese Menge teilt man auf. Eine Hälfte bekommt der Hund auf zwei oder drei Portionen über den Tag verteilt. Die andere Hälfte erhält er als Belohnung.

Fehlen Ihnen die Leckerli? Die brauchen Sie nicht mehr: Bei dieser Art des Fütterns kommt man ohne zusätzliche Leckerli aus!