Wenn ein Schäferhund ins Leben kommen soll

Schauen Sie sich auch Sendungen wie „Tiere suchen ein Zuhause“ an und überlegen, ob Sie sich für einen der vorgestellten Hunde ernsthaft interessieren sollen? Stöbern Sie auf Tierheimseiten und sind unsicher, ob ein „Wundertüten-Hund“ der richtige für Sie wäre? Lesen Sie sich die Beschreibungen von Abgabehunden in diversen Kleinanzeigen-Portalen durch und sind kurz davor weich zu werden? Vielleicht sprechen Sie auch Hundebesitzer an, die mit ihrem Vierbeiner an Ihnen vorbeilaufen? Kurz: Überlegen Sie, sich einen Hund anzuschaffen?

Tierheim, privat oder Züchter?

Die im Fernsehen vorgestellten Hunde stammen aus verschiedensten Tierheimen in Deutschland. Auch hier finden Sie reinrassige Schäferhunde, die aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben wurden. Nicht immer ist die Vorgeschichte dieser Hunde bekannt. Daher sollten Sie auf jeden Fall die Hilfe und Unterstützung einer Hundeschule in Anspruch nehmen, wenn Sie einen Deutschen Schäferhund aus dem Tierheim adoptieren.

Bei Hunden, die über Kleinanzeigen von Privatleuten angeboten werden, sollte man vorsichtig sein. Ist der Haushalt, in dem der Hund lebte, nicht zu besichtigen, wird der Hund irgendwo auf einem Parkplatz übergeben, sollte man von einem Kauf Abstand nehmen. Viele Hunde werden regelrecht abgeschoben und häufig hat der neue, vermeintlich glückliche Besitzer große Probleme mit dem Hund, die häufig in hohen Tierarztkosten gipfeln.

Bei einem seriösen Züchter kostet ein Deutscher Schäferhund, egal ob Welpe, Junghund oder erwachsenes Tier, meistens mehr als im Tierheim oder von Privatleuten. Sie können aber sicher sein, dass Sie einen charakterfesten, liebevoll erzogenen Hund bekommen, der tierärztlich durchgecheckt ist. Sie können das Tier und seine Umgebung im Vorfeld besichtigen und erhalten auch im weiteren Verlauf Ratschlag oder Hilfe, wenn es Schwierigkeiten gibt. Häufig haben Sie hier auch die Möglichkeit, den Schäferhund pensionsmäßig unterzubringen, wenn Sie ihn nicht mit in den Urlaub nehmen wollen.

An die Kosten denken!

Wichtig ist der kritische Blick auf die Finanzierung: Ein Hund kostet nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Futter, Spielzeug, Zubehör, Hundeplatz, Tierarzt, Steuer und Versicherung müssen regelmäßig bezahlt werden!